Blu-ray statt HD-DVD?
Eine herkömmliche DVD besitzt zu wenig Speicherkapazität, insbesondere für HDTV-Material. Derzeit gibt es eine starke Konkurrenz zwischen den neuen Speichermedien Blu-rayDisc und HD-DVD. Auch wenn es so scheint, dass momentan die Blu-ray die Nase vorne hat, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Bei beiden Speichermedien wird anstelle eines roten Lasers, wie bei der herkömmlichen DVD, ein blauer Laser eingesetzt, um die Daten abzutasten. Der blaue Laser hat eine geringere Wellenlänge, d.h. der Abstand zwischen Disc und Laser ist nicht mehr so groß wie bei einer DVD. Hierdurch können die Daten kompakter gespeichert werden und HDTV-Material kann ohne Probleme und ohne Zwischnspeichern auf Disc gebrannt werden.
Das haben beide, Blu-ray und HD-DVD, gemeinsam.
Ein Unterschied besteht in der Speicherkapazität, bei der die Blu-ray mit 50 GB punkten kann. Die HD-DVD hat eine Speicherkapzität von 30 GB.
Im Gegenzug hat die HD-DVD bei der Produktion die Nase vorn. Aufgrund der ähnlichen Spezifikationen zur herkömmlichen DVD lässt sie sich leichter in die aktuelle Fertigungstechnik integrieren, weshalb die Produktionsanlagen nicht teuer umgebaut oder gar neu gebaut werden müssten.
Firmen wie Apple Computer, Hewlett Packard, Panasonic, Pioneer, Philips, Samsung, Sony, TDK und andere, wie auch die Filmstudios Twentieth Century Fox und Walt Disney stehen hinter Bly-ray.
An die HD-DVD glauben hingegen beispielsweise Universal, Toshiba oder Microsoft. Es gibt auch einige unentschlossene. Hiervon hat sich Warner Bros inzwischen allerdings für die Blu-ray entschieden.
Auch wenn Sony der Ansicht ist dass die Blu-rayDisc das letzte optische Speichermedium sein wird, steht der endgültige Gewinner noch nicht fest.
Im Falle eines Unentschieden werden die Player der Zukunft eben beide Formate unterstützen müssen.


